Direkt zum Hauptbereich

Endspurt für die Vorträge für den Scrum Day 2017 (28.02.) Bitte RT

Am 28.02. endet die Einreichungsfrist für die Vorträge zum Scrum Day. Wir suchen noch gute Vorträge. Wenn Ihr Ideen habt, reicht einen guten Vortrag ein oder informiert noch andere.


Der Scrum Day ist seit vielen Jahren eine gute Gelegenheit, sich über Scrum und Agilität auszutauschen.

Jean Pierre Berchez und den Kollegen von Scrum Events ist es immer gelungen, eine lockere Atmosphäre zu schaffen und gute Keynote-Sprecher zu finden. Keynote-Speaker sind in diesem Jahr Jeff Sutherland (einer der Erfinder von Scrum), Jeff Patton (User Story Mapping) und Daniel Mezick (Open Space Agility).


Aber der Scrum-Day lebt auch von Euren Beiträgen. Ich gehöre zu den Organisatoren und habe mir die aktuellen Einreichungen angesehen. Viele Vorschläge haben wir schon. Mich würden aber noch ein paar Punkte interessieren. Vielleicht kennt Ihr jemanden, der dazu etwas erzählen kann. Bitte leitet diesen Blogbeitrag dann weiter. Für die Einreichung brauchen wir eine gute Überschrift und eine aussagekräftige Kurzbeschreibung.

BITTE KEINE WERBEVERANSTALTUNGEN. Das ist langweilig. Keiner will hören, wie toll ein anderer ist. Wir wollen Eure Geschichte hören. Ihr müsst nichts beweisen. Teilt mit uns Eure Erfahrungen, die guten und die nicht so schönen.

Habt Ihr mehr Erfahrungen zu Tools?

Wir haben einen Track nur für Tools. Dort gibt extra etwas mehr Zeit, damit man in Ruhe ein paar Funktionen vorstellen kann. Zudem haben die Zuhörer oft konkrete Fragen. Ich hätte gern noch mehr Vorschläge zu folgenden Fragen:
  • Konkrete Beispiele und Werkzeuge zur Testautomatisierung: In unseren Trainings können sich viele gar nicht vorstellen, wie das konkret geht. Vielleicht kann hier jemand mal seine Toolchain vorstellen.
  • Beispiele für das Testen: Unit-Tests für Java kann sich jeder aus den Büchern erarbeiten. Aber wie sieht es mit Unit Tests für SAP- oder ERP-Systemen aus? Wie kann ich meine CAD-Zeichnungen und Modelle automatisch testen? Gibt es da nichts zu erzählen?
  • Continuous Delivery, DevOps: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Jenkings und Co. gemacht? Wie einfach oder schwierig ist es, solche Plattformen aufzubauen? Kann mal jemand Micro Services, Docker und Co. und die Möglichkeiten aufzeigen? Was ist mit OpenStack? Pain oder Gain?
  • Dokumentationswerkzeuge: Manuelle Doku ist sehr aufwändig. Hat jemand in diesem Bereich etwas automatisiert? Hat es jemand geschafft, aus dem Code heraus Handbücher zu erstellen? Wo speichert Ihr Eure Modelle, im gleichen Repository wie der Code?
  • Tools für Anforderungen: Doors und Jira sind weit verbreitet. Man kann das aber auch sehr umständlich alles machen. Dann wird der Pflegeaufwand häufig größer als der Nutzen. Habt Ihr herausgefunden, wie Ihr solche Tools mit WENIG Aufwand bedient? Was ist mit Tools für Story Mapping oder Modellierung? Wie schafft Ihr es, dass diese Maps oder Domänenmodelle einer größeren Zahl von Anwendern zur Verfügung steht?
  • Tools für verteilte Teams: Teams, die von mehreren Standorten zusammenarbeiten, haben es immer schwerer als co-located Teams. Welche Tools über Skype und JIRA/Trello hinaus habt Ihr gefunden, um zusammen zu planen oder Retros zu machen oder um sich abzustimmen? Was kann man gut über die Entferung erledigen? Was sollte man besser gemeinsam vor Ort tun?
  • Übersichten zu Tools: Hat jemand mal verschiedene Tools verglichen? Das interessiert andere Besucher, die gerade vor solchen Entscheidungen stehen.
Für diese Fragen und den konkreten Einstieg in Tools haben wir den Tools-Track vorgesehen.

Wie sieht es mit den anderen Themen aus?

Scrum und Agilität ist nicht auf IT beschränkt. Da hätte ich gern noch mehr Beispiele aus ganz anderen Bereichen. Wer hat da Ideen oder kennt jemanden?

Beim Thema "Erste Schritte in die Agilität" fehlt mit auf jeden Fall noch ein Beitrag zu Scrum/Agilität/Lean und Hardware. Da gibt es häufig Fragen. Wo sind die Führungskräfte und Product Owner? Wie sind Eure Erfahrungen und Erwartungen? Wer hat einen intelligenten Weg gefunden, Business Ziele zu beschreiben? Erfahrungen mit Story Maps? Hat jemand mal einen anderen Einstieg in Agilität gefunden, als nur über Methoden zu gehen?

Beim Skalierungstrack interessiert mich persönlich, ob jemand die internen Silos geknackt hat. Wer hat es geschafft, Flexibilität ins Organigramm zu bekommen bzw. wer konnte dafür sorgen, dass die interne Organisation der eigentlichen Arbeit nicht mehr im Weg steht?

Bitte hört Euch nochmal um, ob es zu diesen Themen interessante Erfahrungen gibt. Bitte sprecht aktiv andere an. Nur so bekommen wir ein interessantes ausgewogenes Programm.

Der Call for Papers endet am 28.02.. Wir nehmen danach wirklich keine anderen Vorträge mehr an. Das ist unfair für die, die sich beeilt haben.

http://www.scrum-day.de/call-for-papers.html

Kommentare

  1. Good Morning Jan,

    I notice that you have a pomodoro timer in your kanban view, I think that is very helpful for the process, and I would like to use in my Outlook.

    Could you please bring me some steps to implement this in my kanban view?

    Thanks in advance for your help.


    Note: I saw your post on this web
    http://www.teamworkblog.de/2013/05/kanban-with-outlook.html?showComment=1489073295600#c7792292415177622895

    Camilo Garzón
    Control Engineer in Automation

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Outlook-Aufgabenliste: bitte nicht die Aufgaben des ganzen Teams!

Am Tag der Arbeit kommt eine Lösung, nach der ich schon so oft gefragt wurde: Wie schaffe ich es, dass meine Outlook-Aufgabenliste nur meine eigenen Aufgaben anzeigt und nicht auch die E-Mails, die meine Kollegen gekennzeichnet haben oder Aufgaben, die einfach in einem gemeinsamen Postfach stehen?

Und jetzt alle zusammen! Teams - OneNote - Aufgaben - To Do

Ein Meeting jagt das nächste. Sich da nicht zu verzetteln, wird  im Zeitalter virtueller Besprechungen  noch anspruchsvoller. Kein Wunder, dass  im Zusammenhang mit Microsoft 365  zwei Fragen besonders häufig auftauchen: Wie dokumentiert man Besprechungen gut? Was hilft, offene Aufgaben nachzuhalten? Eine gute Lösung: Das in MS Teams integrierte OneNote-Notizbuch als gemeinsame Plattform auch für den Aufgabenüberblick zu nutzen.

Kategorien in Outlook - für das Team nutzen

Kennen Sie die Kategorien in Outlook? Nutzen Sie diese? Wenn ja wofür? Wenn ich diese Fragen im Seminar stelle, sehe ich oft hochgezogene Augenbrauen. Kaum jemand weiß, was man eigentlich mit diesen Kategorien machen kann und wofür sie nützlich sind. Dieser Blogartikel stellt sie Ihnen vor.

E-Mail-Vorlagen gemeinsam nutzen (Outlook)

Mittlerweile wird praktisch alle Routine-Korrespondenz in Outlook erledigt. Was liegt da näher, als ein gutes Set von Vorlagen zu erstellen und diese gemeinsam in Team zu nutzen? Leider hat Microsoft vor diesen – an sich simplen – Wunsch einige Hürden gebaut.

Das Ubongo Flow Game

Spiele bieten eine gute Gelegenheit, zeitliche Erfahrungen zu verdichten und gemeinsam zu lernen. Karl Scotland und Sallyann Freudenberg haben im Mai 2014 das Lego Flow Game veröffentlicht. Wir haben die Spielidee übernommen, aber das Spielmaterial gewechselt. Statt Legosteinen benutzen wir Material aus Grzegorz Rejchtmans Ubongo-Spiel. Hier präsentieren wir die Anleitung für das Ubongo Flow Game.

Protokolle in OneNote - neue Ideen für's neue Jahr

Protokolliert Ihr Team seine Besprechungen in OneNote? Das geht einfach, schnell ist teamfähig und hat eine exzellente Suchfunktion. Die beliebte Fragen "Wann haben wir eigentlich beschlossen, dass..." ist so schnell beantwortet. Darum wird OneNote an dieser Stelle immer beliebter. In meinen Seminaren dazu sind gute Ideen entstanden, die ich hier weitergeben will.

Beispiel für eine Partyplanung mit Scrum

Wer sich neu mit Scrum beschäftigt, ist vielleicht überwältigt von den ganzen Fachbegriffen. Dann sieht man vielleicht gar nicht, wie einfach die einzelnen Elemente von Scrum sind. Deshalb hier ein einfaches Beispiel für die Vorbereitung einer Party mit Hilfe von Scrum.

Psychologische Sicherheit: Das Geheimrezept hoch performanter Teams

  Psychologische Sicherheit ist ein Konzept, das hoch performante Teams auszeichnet.    In Zeiten zunehmender Ausfälle aufgrund psychischer Belastungen am Arbeitsplatz findet das Thema immer mehr Beachtung in der Gesellschaft und Wirtschaft. Psychologische Sicherheit beschreibt einen Zustand, in dem Teammitglieder in einem als persönlich sicher empfundenen Umfeld, produktive Ergebnisse erzielen. Verantwortung, Vertrauen und Verletzlichkeit bilden das Fundament gemeinsamer Zusammenarbeit.   Indikatoren für eine geringe psychologische Sicherheit im Team: ·         der Status quo wird nicht offen hinterfragt ·         Ideen oder Fehler werden nicht offen kommuniziert ·         Teammitglieder scheinen mehr Energie darauf zu verwenden, "das Gesicht zu wahren" ·         Meetings ufern regelmäßig aus - Diskussionen statt Ergebnisse und Entscheidungen ·         nach einem Meeting fragen sich Kollegen regelmäßig, wieso sie überhaupt an dem Termin teilgenommen haben ·  

Wie liest man sich in Scrum und Agilität ein?

Nehmen wir an, Sie hätten keine Ahnung von Scrum und Agilität. Aber Sie spüren bei Ihren (Beratungs-) Kunden immer wieder, dass sie diese Themen bewegen. Wer sind die Player, welche Bücher sind wichtig? In diesem Artikel versuche ich einen Überblick zu geben.

OneNote Prinzipien: Zugriffsrechte und Speicherorte

OneNote ist praktisch – ohne jeden Zweifel. OneNote ist auch einfach und intuitiv zu bedienen… Ja… so am Anfang. Doch früher oder später kommen Fragen wie: - wer genau hat eigentlich wie Zugriff auf die Daten? Wie ist das mit Synchronisation zwischen Büro-PC und Smartphone oder iPad? Wie funktioniert OneNote auf dem SharePoint? Auf diese Fragen findet sich die Antwort nicht ganz so leicht. Ich versuche hier die nicht ganz so offensichtlichen Zusammenhänge deutlich zu machen und "gern genommene" Fallen zeigen.