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Primetime Tatort: „Es geschieht am helllichten Tag“ - Wie man seinen Energierhythmus findet


Es ist nicht Sonntag 20:15 Uhr in der linken Ecke des Sofas, wobei die Spannung durch das Krachen der Kräcker quadriert wird – nein, es ist morgens um neun an Ihrem Schreibtisch. Heute spreche ich Ihre persönliche Primetime an. Kennen Sie diese?

Werner Tiki Küstenmacher spricht übrigens von der Eigenzeit. Ich könnte ebenso gut von Ihrer Hochzeit schreiben, möchte aber vermeiden, dass bei Ihnen fahrlässige Reaktionen in Ihrer Privatsphäre auftreten. Sprechen wir einfach über Ihre beste und effektivste Zeit des Tages, die ich für äußerst wertvoll erachte. Ich vermute in Ihrem Fall ist der Ort der Taten Ihre Schreibtischplatte.

Jetzt habe ich ein paar detektivische Fragen an Sie:
  • Zu welcher Tageszeit und in welchen Situationen haben sie Ihre besten Ideen? Machen Sie sich Notizen über Ihren Tagesablauf. Am besten Sie fangen beim Wachwerden(das ist der Alpha-Zustand, dieser ist ideal für Lösungsfindungen. Ganz nach dem Motto: “Schlafen Sie doch eine Nacht darüber!“) an.
  • Wann sind sie richtig analytisch und „lösungsstark“? Wen oder was brauchen Sie dazu?
  • Wann brauchen Sie gefühlter Weise immer eine Verschnaufpause, Kaffeepause oder gar eine Zigarettenpause?
  • Wann „schreit“ Ihr Körper nach Bewegung?
  • Zu welcher Tageszeit wünschen Sie sich einen „Portschlüssel“ zu Ihrer Schlafstätte?
  • Wann brauchen Sie nette Gespräche? Und mit welchen Personen?


Geben Sie sich als Ihren persönlichen Ermittler aus! Finden Sie Ihren eigenen Erfolgsrhythmus heraus und notieren Sie Ihre persönlichen Bedürfnisse und Zeiten. Erstellen Sie Ihrem persönlichen Primetime- Plan!

Lassen Sie sich während Ihrer Primetime nicht stören. Davor liegt die Up-Phase und danach die Down- Phase, bei der sie idealerweise Routinearbeiten erledigen, wie Emails beantworten oder zu Besprechungen gehen können. Denken Sie an Ihre kreativen Phasen wenn Sie in Ihren Kalender einer Besprechung eintragen.
Motivieren Sie Ihr Team, ihre eigenen Primetime-Zeiten herauszufinden, diese werden sicherlich anders ausfallen. Checken Sie Schnittstellen für Meetings, Mittagspausen, Arbeit in Kleingruppen und Gesprächsrunden. Die Erfolge sprechen für sich.
Denken Sie an kleine Hinweise für Primetime-Einbrüche wie:

  • Der Blick ist nicht mehr konzentriert, sondern schweift ab.
  • Sie rutschen auf dem Stuhl hin und her.
  • Das Gähnen wird häufiger.
  • Sie suchen sich Abwechslung und fangen z. B. an den Keksteller zu leeren.
  • Sie wollen das Zimmer verlassen.
Geben Sie Ihren wertvollen Gedanken Raum und Zeit und gönnen Sie sich Pausen, damit Ihre Primetime andauert.

Literaturhinweise dazu:

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