Direkt zum Hauptbereich

Einladung zur Konferenz der „Musterwandler in Hochschulen“

Am Donnerstag, 9. Mai 2019, von 9 Uhr 30 bis 16 Uhr 15, findet an der Fachhochschule Bielefeld die erste bundesweite Konferenz der Beschäftigten in Hochschulverwaltungen statt, die sich der Aneignung, Diskussion, Adaption und Verbreitung agiler Methoden verschrieben haben. Alle Interessierten in Hochschulen und Universitäten sind herzlich eingeladen.

Anlässe und Ziele der Konferenz

 

Am 4. Oktober 2018 hatte auf Einladung der Kunsthochschule für Medien Köln und des Forums Agile Verwaltung ein erstes Kennenlerntreffen mit ca. 30 Teilnehmenden verschiedener Hochschulen in Köln stattgefunden. Dort waren mehrere Ideen beschlossen worden, die in künftiger Zusammenarbeit entwickelt werden – unter anderem die einer Konferenz.

Als ihre Ziele wurden formuliert:
  • Agile Methoden interessierten Praktikerinnen und Praktikern aus Hochschulen vorstellen und mit ihnen diskutieren;
  • Erfahrungen austauschen und einen Beitrag zur Vernetzung von Musterwandlern in Hochschulverwaltungen leisten.
Seit etwa zwei Jahren nimmt das Interesse an agilen Herangehensweisen auch in öffentlichen Verwaltungen deutlich zu. Das betrifft sowohl kommunale Verwaltungen als auch Hochschulen. Letztere scheinen sogar eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Vielleicht liegt es daran, dass die gesellschaftlichen Megatrends (Digitalisierung, demografischer Wandel, Übergang von lebenslanger Qualifikation durch „ein“ Studium zu lebenslangem Lernen usw.) dort besonders spürbar sind. Die relative Ferne der Hochschulverwaltungen von ihren internen „Kunden“ – den Fakultäten und Instituten – erleichtert vielleicht einen gleichberechtigten Umgang auf Augenhöhe. Und die Prozesslandkarte einer Hochschulverwaltung ist deutlich überschaubarer als ein kommunaler Produktplan. Das sind nur vorläufige Hypothesen. Auf jeden Fall sind die akademischen Ausbildungsstätten für alle, denen die Verbreitung agiler Methoden über ihre Geburtsstätte in der Softwareentwicklung hinaus am Herzen liegt, ein Anlass zum Hinschauen.

Programm


Das Programm ist auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtet: Zum einen auf „Newcomer“, die sich erst einmal über agile Methoden informieren wollen. Und zum anderen auf „Praktiker“, die schon in agilen Projekten arbeiten oder sogar mit einer agilen Transformation befasst sind.

Für die ersteren werden Einstiegs- und Methodenworkshops angeboten, zum Beispiel „Agil – die reine Methode“ oder „Suche nach passenden Werkzeugen für die Design Thinking Phase“. Vertreter der Universität Rostock liefern in der Keynote einen Werkstattbericht über den agilen Wandel, den die dortige Hochschulverwaltung sich auf die Fahnen geschrieben hat /2/. Und es gibt offene Workshops zum Erfahrungsaustausch der agilen Praktiker. Das komplette Programm kann man sich hier herunterladen: https://musterwandlerhochschulen.files.wordpress.com/2019/01/musterwandler-konferenz-_progr_klein.pdf

Allerdings müssen Interessenten beachten, dass sich die Veranstaltung allein an Hochschulangehörige richtet. Denn die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 Personen begrenzt, und wir wollten die knappen Plätze nicht durch Berater besetzen lassen.

Möglichkeiten der Mitarbeit bei den „Musterwandlern in Hochschulverwaltungen“


Bislang haben sich über 40 Teilnehmer angemeldet. Sie kommen aus allen Regionen Deutschlands von Rostock bis Mannheim und von Düsseldorf bis Berlin. Alle Arten, Größen und Fachrichtungen von Hochschulen sind vertreten.

Wer nicht zur Konferenz kommen kann, sich aber für die Arbeit der Musterwandler interessiert, kann sich natürlich zuerst auf ihrem Blog informieren: https://musterwandler-hochschulen.org . Über ein Kontaktformular https://musterwandler-hochschulen.org/kontakt/ kann sie oder er sich auch in den Verteiler für die unregelmäßigen Newsletter eintragen lassen. Und schließlich gibt es alle vier Wochen eine einstündige Webkonferenz, in der die aktiven Musterwandler Pläne schmieden zur Agilisierung des Hochschuluniversums insgesamt.

Anmerkungen




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das neue Outlook - One Outlook - erster Eindruck

Microsoft hat ein Problem: Outlook ist nicht gleich Outlook. Da ist das gute alte Outlook in der Desktop-Version. Das ist das, womit fast alle von uns im Alltag arbeiten und worüber ich hier schon oft berichtet habe. Outlook auf dem MAC sieht aber anders aus. Outlook auf Mobilgeräten sowieso. Dann gibt's noch Outlook im Web. Kein Wunder, dass Microsoft das alles entwirren, verschlanken und vereinheitlichen möchte. Gelingt es? Hier die interessantesten Funktionen des neuen Outlooks . 

Kategorien in Outlook - für das Team nutzen

Kennen Sie die Kategorien in Outlook? Nutzen Sie diese? Wenn ja wofür? Wenn ich diese Fragen im Seminar stelle, sehe ich oft hochgezogene Augenbrauen. Kaum jemand weiß, was man eigentlich mit diesen Kategorien machen kann und wofür sie nützlich sind. Dieser Blogartikel stellt sie Ihnen vor.

Und jetzt alle zusammen! Teams - OneNote - Aufgaben - To Do

Ein Meeting jagt das nächste. Sich da nicht zu verzetteln, wird  im Zeitalter virtueller Besprechungen  noch anspruchsvoller. Kein Wunder, dass  im Zusammenhang mit Microsoft 365  zwei Fragen besonders häufig auftauchen: Wie dokumentiert man Besprechungen gut? Was hilft, offene Aufgaben nachzuhalten? Eine gute Lösung: Das in MS Teams integrierte OneNote-Notizbuch als gemeinsame Plattform auch für den Aufgabenüberblick zu nutzen.

Microsoft Teams: Die neuen Besprechungsnotizen - Loop-Komponenten

  Haben Sie in letzter Zeit in einer Teams-Besprechung die Notizen geöffnet? Dort sind inzwischen die Loop-Komponenten hinterlegt. Die sind zwar etwas nützlicher als das, was zuvor zur Verfügung stand. Trotzdem ist noch Luft nach oben. Und es gibt sogar einige ernstzunehmende Stolperfallen. Hier ein erster, kritischer Blick auf das was Sie damit tun können. Und auch darauf, was Sie besser sein lassen.

Outlook-Aufgabenliste: bitte nicht die Aufgaben des ganzen Teams!

Am Tag der Arbeit kommt eine Lösung, nach der ich schon so oft gefragt wurde: Wie schaffe ich es, dass meine Outlook-Aufgabenliste nur meine eigenen Aufgaben anzeigt und nicht auch die E-Mails, die meine Kollegen gekennzeichnet haben oder Aufgaben, die einfach in einem gemeinsamen Postfach stehen?

Das Ubongo Flow Game

Spiele bieten eine gute Gelegenheit, zeitliche Erfahrungen zu verdichten und gemeinsam zu lernen. Karl Scotland und Sallyann Freudenberg haben im Mai 2014 das Lego Flow Game veröffentlicht. Wir haben die Spielidee übernommen, aber das Spielmaterial gewechselt. Statt Legosteinen benutzen wir Material aus Grzegorz Rejchtmans Ubongo-Spiel. Hier präsentieren wir die Anleitung für das Ubongo Flow Game.

E-Mail-Vorlagen gemeinsam nutzen (Outlook)

Mittlerweile wird praktisch alle Routine-Korrespondenz in Outlook erledigt. Was liegt da näher, als ein gutes Set von Vorlagen zu erstellen und diese gemeinsam in Team zu nutzen? Leider hat Microsoft vor diesen – an sich simplen – Wunsch einige Hürden gebaut.

"Denn sie wissen nicht was sie tun ...! Freigeben und teilen in OneDrive und SharePoint und per E-Mail

Neuerdings können Sie bei Ihren E-Mails entscheiden, ob Sie den Anhang als Datei (Kopie) anhängen wollen oder einen Link senden. Doch was kann dieser Link? Wie sicher ist er? Wer kann was damit tun? Lesen Sie hier was sinnvoll ist und was weniger.

Nie wieder Ärger mit Besprechungsserien in Outlook

Erstellen auch Sie Besprechungsserien in Outlook? Ärgern auch Sie sich manchmal darüber, wenn Sie etwas zu ändern haben? Falls nicht, versenden Sie entweder keine wiederkehrenden Outlook-Besprechungen (Serienterminen). Oder Sie ändern nie etwas daran. Dann ist dieser Artikel nichts für Sie. Lesen Sie aber bitte weiter, falls Sie sich schon immer mal gefragt haben, ob es eine Lösung gibt? 

Rebellieren für den Wandel: die 8 Regeln des totalen Stillstandes von Prof. Dr. Peter Kruse

In einem legendärem Vortrag skizzierte Peter Kruse 8 Regeln des totalen Stillstands. Ihm zufolge wurden die Regeln entwickelt, um Managern und Führungskräften dabei zu helfen, Bereiche mit potenziellem Widerstand gegen Veränderungen zu erkennen und Menschen auf strukturierte Weise durch den Veränderungsprozess zu führen.