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Es fehlt uns ein Beruf: der digitale Dokumentar

Ein Beruf fehlt in unserer digitalisierten Welt: jemand, der sich hauptamtlich darum kümmert, dass ein Unternehmen oder eine Behörde archivrelevante Informationen auch tatsächlich angemessen und wieder auffindbar verwahrt.

Agiles Projektmanagement in Organisationsprojekten: Wie muss Scrum angepasst werden?

Dieser Artikel handelt von Projekten außerhalb der Softwareentwicklung - also außerhalb des Bereichs, für die das "klassische Scrum" (welch merkwürdige Wortkombination!) konzipiert wurde. Zum Beispiel bei Projekten der internen Organisationsentwicklung. Bei manchen Projekten lohnt es sich, die Anwendung agiler Methoden ins Auge zu fassen. Und dabei ist wiederum Scrum im Prinzip gut geeignete agile Methode. Im Prinzip. Denn für die hier angesprochenen Projekte muss die Methode angepasst werden.

Wie könnte ein Scrum-Paradies aussehen?

Wenn Firmen mit Scrum anfangen, können sich die Führungskräfte und Mitarbeiter kaum vorstellen, wie das Ergebnis aussieht. Bei vielen Punkten bleibt das Denken an den bestehenden Strukturen hängen, die ja einmal sinnvoll waren. Unser Gehirn mag keine Unsicherheit. Deswegen ziehen wir es vor, über unsere Probleme nachzudenken, als über unbekannte Lösungen zu sinnieren. In diesem Beitrag sehen wir uns an, wie ein Scrum-Paradies aussehen könnte.

Was ist ein Inkrement?

Der Begriff Inkrement wirkt außerhalb der Scrum-Community irgendwie künstlich. Inkrement ist halt das, was die Softwareentwickler am Ende eines Sprints zeigen. Woanders brauchen wir das ja nicht. Ist das so? Ein Inkrement ist nützlich, um den aktuellen Stand zu erfassen. Wie könnte das Inkrement für ein etwas aufwändigeres Produkt mit Hardware, Software und Dokumentation aussehen?

Systemisch denken & handeln - Eine kommentierte Leseliste

Wer sich verändern möchte, tut dies meist, um dem schnelllebigen Wettberwerb und der steigendenden Komplexität besser zu begegnen. Systemisches Denken und Handeln ist dafür nicht nur hilfreich, sondern unabdingbar. Schade nur, dass wir nirgends darin geschult werden. Macht ja aber nix, schließlich gibt‘s gute Literatur zum Thema.

freiräume.camp am 13.04.2018: Early-Bird-Preis bis zum 31.01.2018 #frrm18 (Pls. RT)

Unser nächster Erfahrungsaustausch steht ins Haus. Bis zum 31.01.2018 gibt es die Tickets zum freiräume.camp zum Early-Bird-Preis.

Wie kann ich meine Ideen selbst überprüfen?

Externe Beobachter haben eine andere Sicht auf die Dinge. Deswegen ziehen wir sie gern zu Rate, wenn wir neue Ideen prüfen. Aber was machen wir, wenn gerade keine externen Berater da sind? Da uns unsere eigenen Ideen natürlich immer sehr gut gefallen, sind wir nicht neutral oder kritisch genug. Wir könnten die Rollen wechseln oder die Ideen weiterspinnen. Sehen wir uns das genauer an.

Measuring Project Duration Efficiency pt. 2 – a practical example

With good estimating techniques, a subject matter expert (SME) can estimate effort reasonably well. Lines of code per hour, objects per day, story points per sprint, all of these we can measure and plot./1/ Estimating a project’s duration , however, vexes every good project manager, and a delayed delivery date is what makes headlines. As opposed to effort, duration is plagued by interruptions, dependencies and merely waiting for, as Dr. Suess says, “a mind-maker-upper to make up his mind.”/2/ In September, I proposed a KPI for getting a handle on project duration called “project duration efficiency” (PDE).  In this article, I would like to run through an example to show how easy and helpful it can be.

SharePoint-Listen für das Team - Teil 2

Im letzten Monat haben wir, genauer: Johannes Curio, Listen in SharePoint und Excel einander gegenübergestellt /1/. Hier kommt nun die Fortsetzung des Themas. Schwerpunkt ist heute die Versionierung und die sehr nützliche Benachrichtigung in SharePoint. Die Beleuchtung der Grenzen von Listen in SharePoint und ein Fazit schließen diese Betrachtung ab.

Let's refine: Frohe Weihnachten!

Der Teamworkblog wünscht Euch, liebe Leserinnen und Lesern, von Herzen frohe Weihnachten und ein paar hoffentlich schöne, erholsame Feiertage. Angesichts unser aller vielen Überstunden dürfen und sollten wir uns diese Tage wahrlich gönnen. Und nutzen. Zum Beispiel für ein persönliches Refinement. Ein paar unerhörte Gedanken anlässlich des Fests des Friedens und der Freude.

Wie sieht eine gute Ablage aus?

Seit unserer Kindheit und Jugend löst der Begriff "Aufräumen" bestimmte Gefühle bei uns aus. Diese Gefühle schwingen mit, wenn wir über Änderungen im Betrieb nachdenken. Das wird dann besonders deutlich, wenn wir über eine gemeinsame vorgangsorientierte Ablage sprechen. Diese Art der Ablage sieht vernünftig aus, aber über den Köpfen sieht man eine große Gedankenblase: "So viel Arbeit, puh!"

Seminarankündigung: Strategische Planung mit Szenarien, 16.-17.01.2018 in Frankfurt

Strategische Arbeit bedeutet, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Wir gehen oft mit einem guten Gefühl aus Strategie-Tagungen. Schnell gefolgt von Ernüchertung: Wenig von dem, was wir uns vornehmen, setzen wir auch tatsächlich um. Denn Alltag oder Unvorhergesehenes (oder beides) überrollen uns. Geht das nicht besser? Doch! Wie man das macht, ist schon seit Jahren bekannt und bestens dokumentiert.

SharePoint-Listen für das Team - besser als Excel?

Excel ist nicht nur ein beliebtes Werkzeug für kalkulationen aller Art, sondern auch sehr gut geeignet für Listen - die Filter- und Suchfunktionen gibt es ja sonst nirgendwo, oder? Und was kann eigentlich Excel online? Sie möchten gerne Informationen mit Ihrem Kollegen teilen. Zum Beispiel gibt es eine Liste, in der alle Projekte der Abteilung verzeichnet sind. Oder eine Liste, in der sich Mitarbeiter entweder zur nächsten Weihnachtsfeier oder Grippenschutzimpfung eintragen können und möchten. Oder auch: Anmelden zu Schulungen im Unternehmen, Sammlung von Bestellungen von z.B. Bürobedarfsartikeln.

Wohin geht die Reise, liebe Bildung? - Von der Portfoliokonferenz Mahara Hui in Kassel

Vom 30. November bis 02. Dezember war eduScrum bei der diesjährigen Portfoliokonferenz Mahara Hui unter dem Motto „Agile Learning Culture for Success“ in Kassel dabei. Die Konferenz fand im Barcampformat statt. Keynotespeaker waren Thomas Strasser von der Pädagogischen Hochschule Wien und Gunter Dück. Rund 140 Teilnehmer trafen sich in Kassel um sich auszutauschen. Schwerpunktmäßig über Portfolioarbeit und agile Lernkultur. eduScrum war dabei.

"Was ist wichtig?" - Wie wir gute Entscheidungen treffen

Am liebsten sind wir gut und erfolgreich. Buchstäblich jede Sekunde müssen wir dafür die Frage beantworten, was aktuell zu tun ist. Wie machen wir das eigentlich? Warum entscheiden wir wie wir entscheiden? Wie fällen wir maximal gute Entscheidungen?

Warum relatives Schätzen so schwer ist

Wenn wir Scrum vorstellen, weisen wir darauf hin wie wichtig und praktisch das relative Schätzen ist. Unsere Zuhörer nehmen dies zur Kenntnis, weil es plausibel klingt. Besonders das Burndown-Chart zur Fortschrittsverfolgung nach dem Schätzen kommt gut. Aber wenn wir Team über eine längere Zeit begleiten, stellen wir fest, dass die Teams erst spät mit dem relativen Schätzen anfangen. Könnte es sein, dass diese Technik zu schwierig ist? Ich habe da eine andere Vermutung.

Rezension: Komplex ist, wenn wir etwas tun wollen

Unter dem Titel „„Selbststeuerung als Lösungsansatz“ haben Prof. Dr. Michèle Morner von der Verwaltungsuni Speyer und Manuel Misgeld vom Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung einen Artikel über agile Methoden in öffentlichen Organisationen veröffentlicht. /1/ Schon diese Tatsache ist interessant, weil Agilität im deutschen Behörden noch überhaupt nicht verbreitet ist. Aber die Thesen des Artikels sind durchaus nicht einfach "agiler Mainstream", sondern vermitteln neue Ansätze.

Die Weisen verbessern sich.

Dies ist ein Blog Post für diejenigen, die ihre Meetings verbessern wollen oder die Veränderungen in Teams vorantreiben. Besonders für Coaches, Moderatoren oder Führungskräfte. Selbst wenn Meetings gut vorbereitet sind, es gibt z.B. eine Agenda mit Akzeptanzkriterien für die einzelnen Themen, das Team macht "timeboxing", kann trotzdem die Energie absinken. Das Gleiche gilt für langfristige Veränderungen oder Transformationen. Hier sind drei Prinzipien, die dabei helfen sollen, dass die Energie positiv bleibt.

Die gemeinsame Ablage als Projekthandbuch, Teil 4 (Struktur und Inhalte)

Ab und zu stellen wir in unseren Beratungsprojekten fest, dass ein Team ein Projekthandbuch zu erstellen hat. Braucht man aus agiler Sicht überhaupt noch ein Projekthandbuch? In dieser Woche gibt es eine kleine Serie zu diesem Thema.

Techniken für große Word-Dokumente: Links, Verweise und aktive Kopfzeilen

Vor einiger Zeit habe ich hier über Word Formatvorlagen und Inhaltsverzeichnisse geschrieben /1/ - und wie das zusammenhängt. Es gibt noch mehr Spannendes zu entdecken für alle, die in Word mehr vorhaben als kurze Begleitschreiben und einfache Protokolle. Sie können Ihre Word Dokumente sehr benutzerfreundlich gestalten, wenn Sie einige wenige "Spezialtricks" - genauer: Feldfunktionen - kennen .

Pull mal wieder! Mit Lern-Pull gegen die Lern-Verschwendung

Bei einem Telefonat mit Willy Wijnands, Erfinder von eduScrum in der vergangenen Woche ist mir klar geworden, dass wir das Pull-Prinzip in eduScrum und anderen agilen Lernformen klarer vermitteln sollten.  An einem Punkt des Gesprächs sagte Willy zu mir: „Meine Schüler bekommen die Informationen, die sie brauchen, genau dann, wenn sie sie benötigen. Sie kommen zu mir und fragen mich danach.“ Und ich dachte mir: das ist ja ein starkes Stück, dass ich das Zauberwerkzeug "Pull" bisher nur als kleine Stiefcousine behandelt habe - jedenfalls in meinen Artikeln. Beim Pull-Prinzip wird etwas (Arbeit, Wissen) nicht in ein System hineingedrückt, sondern bereitgestellt, damit es bearbeitet werden kann, sobald Kapazitäten dafür frei sind.  Ob eduScrummer oder nicht: wir brauchen mehr Lern-Pull, also dass sich Lernende die Informationen zu der Zeit ziehen, zu der sie sie am besten verwerten können!

"Wem es zu viel wird, der kann ja gehen"? - Führung und Leistung

Geraten Menschen und Teams unter Druck, steht die Leistung des gesamten Unternehmens auf dem Spiel. Druck und Stress sind aber keine Launen des Schicksals. Sie sind hausgemachte Probleme. Verursacht durch ungünstige Strukturen und entsprechendes Verhalten der Führungskräfte. Zeit, die Dinge anders anzugehen.