Direkt zum Hauptbereich

Perspektivwechsel aus Sicht von Personalabteilungen, Infos zu den Vorträgen (#frrm18)

Am 13.04.2018 wollen wir Erfahrungen teilen. Auf dem freiräume.camp gibt es drei Vortragsslots. Ein Slot beleuchtet agiles Arbeiten und den Weg dorthin aus Sicht von Personalabteilungen. Hier gibt es Informationen zu den Vorträgen von Maike Goldkuhle, Katja Wegner und Sabine Schneider sowie Pia Heinze.


Lieber CTO, wann habt ihr entschlossen agil zu werden und warum hat uns keiner dazu eingeladen? Viele Grüße, deine HR-Abteilung

Wie sieht die agile Transformation aus Sicht HR aus (Erfahrungen & Erlebnisse)? Das könnt ihr als HR im Transformationsprozess bewirken, Tipps & Tricks. Implementierungsbeispiele für sich verändernde HR Tools: Das Mitarbeitergespräch.

Maike Goldkuhle, Avira Operations GmbH & Co KG: Seit 2016 HR Business Partner bei Avira mit dem Schwerpunkt Personalentwicklung. Zuvor war sie 7 Jahre Director of HR bei der cleverbridge AG in Köln. Sie verantwortet dort das deutsche und amerikanische HR Team. Schwerpunkte: Personalentwicklung und Organisationsentwicklung im agilen Unternehmensumfeld, internationale HR Strategie, Change Management und Unternehmenskultur.

Die Wigwam-Prinzipien, radikal anders arbeiten in einer Agentur

Der Wandel gehört zu den stetigen Begleitern des Wigwams. Angefangen im Jahr 2009 als Social Media-Beratung für NGOs, hat die Agentur ihre Fühler über die Jahre in diverse Richtungen ausgestreckt und ist organisch mit den Herausforderungen gewachsen. Heute ist sie ein eigenes soziales Projekt, das sich als Genossenschaft formiert und für sich selbst definiert, wohin es sich entwickeln will. Der Fokus liegt im Erdenken von Strategien und Kampagnen für die (digitale) Zivilgesellschaft. Wigwam mobilisiert online, bei Events und im öffentlichen Raum. In diesem Beitrag stellen Katja Wegner und Sabine Schneider Strukturen, Gedanken und Lösungen von wigwam vor.

Katja Wegner und Sabine Schneider, wigwam e. G.: Katja Wegner gestaltet im Vorstand der Genossenschaft den Bereich Personal & Teamentwicklung. Als Projektmanagerin leitet sie diverse Kommunikationsprojekte der Agentur. Sabine Schneider übernimmt als Architektin im Wigwam gerne alles was gebauleitet werden muss, um sich dann um alle Notwendigkeiten zu kümmern. Als Vorstandsmitglied für Personal hat sie ebenfalls die Teambelange im Blick.

Das Konzern-Alien, das den Sinn suchte – und fand!

Am Beispiel einer persönlichen Reise: Von Prestige, Titeln und einer Menge Kohle, hin zu Sinn, Augenhöhe und weniger Geld. Wie das ging, warum das (nur so) ging und warum es so vielen genau so geht: Eine Geschichte vom Sand und Sprit im Motor der neuen Arbeitswelt.

Pia Heinze (bei Xing, Twitter, Medium), sipgate GmbH: Pia Heinze arbeitet als Scrum Master bei der sipgate GmbH in Düsseldorf. Nebenher ist sie Coach, bloggt ab und zu, meditiert eine Menge und diskutiert leidenschaftlich gerne über alles aus den Kategorien „was mit Menschen“ und „Welt retten“.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog zum freiräume.camp, https://frrmblog.wordpress.com/2018/04/10/frrm18-perspektivwechsel-aus-sicht-von-personalabteilungen/

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kategorien im Neuen Outlook - für das Team nutzen: Remake

Einer unserer erfolgreichsten Artikel auf diesem Blog ist im Teenageralter angekommen! Grund genug für ein Remake mit der aktuellen Outlook-Version. Spoiler: Es ändert sich nur wenig. 😉

Vom geheimen Anderssein in (deutschen) Unternehmen

Vielleicht kennen einige noch die Werbung einer Orangenlimonadenfirma aus den 80er Jahren: "Sind wir nicht alle ein bisschen bluna?" Dieses Wissen, metaphorisch gesprochen, setzt sich sehr zögerlich immer mehr im öffentlichen Bewusstsein fest: unsere Hirne sind nicht alle gleich. Im Arbeitskontext kann es zu nicht verstandenen Konflikten kommen, wenn alle über einen Kamm geschoren werden. Außerdem wundern sich Krankenkassen über steigende Ausgaben wegen Depressionen, Burnouts und Angstzuständen ihrer Mitglieder. Dafür könnte es Gründe geben, die weitgehend noch im Dunkeln zu liegen scheinen.

Warum du als Führungskraft die ersten 90 Tage nicht dem Zufall überlassen solltest (und schlechtes Onboarding dich mehr kostet, als du denkst)

Der erste Arbeitstag ist meistens gut organisiert: Laptop, Zugänge, ein freundliches Willkommen. Die Wochen danach entscheiden aber, ob jemand bleibt – und genau da lassen die meisten Unternehmen ihre neuen Mitarbeitenden allein. Ich erinnere mich an eine erfahrene SAP-Beraterin, die in ein großes Transformationsprojekt eingestiegen ist. Fachlich absolut top, hoch motiviert, mit besten Referenzen. In der ersten Woche bekam sie einen Laptop, einen Zugang zum Wiki und den Satz: „Schau dich einfach mal ein bisschen um, du findest dich schon zurecht." Niemand hatte Zeit, ihr die Systemlandschaft zu erklären. Niemand stellte sie den Stakeholdern vor, mit denen sie ab Woche zwei zusammenarbeiten sollte. Nach zehn Wochen kündigte sie noch in der Probezeit. Ihre Begründung im Abschlussgespräch: „Ich hatte nie das Gefühl, gebraucht oder eingebunden zu sein. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob ich hier überhaupt richtig bin." Das Traurige daran: Sie war fachlich genau richtig. Ver...

Das Ubongo Flow Game

Spiele bieten eine gute Gelegenheit, zeitliche Erfahrungen zu verdichten und gemeinsam zu lernen. Karl Scotland und Sallyann Freudenberg haben im Mai 2014 das Lego Flow Game veröffentlicht. Wir haben die Spielidee übernommen, aber das Spielmaterial gewechselt. Statt Legosteinen benutzen wir Material aus Grzegorz Rejchtmans Ubongo-Spiel. Hier präsentieren wir die Anleitung für das Ubongo Flow Game.

Viele Vorgänge und Projekte? Mit einem Vorgangsleitstand behält man den Überblick

Wer viele Vorgänge hat, braucht Mechanismen, um die wirklich wichtigen Vorgänge des Tages zu finden. Zwei Datumsfelder und ein Bearbeiterfeld reichen aus, um aus einer Vorgangsliste einen Vorgangsleitstand zu machen.

Die Sache mit den "faulen" Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Exekutive Dysfunktion

Neurodivergente Menschen verarbeiten Information anders als die meisten anderen Menschen. Das wirkt sich natürlich auch auf das Arbeitsleben aus. Als "Normalo" findet man immer wieder Themen, von denen man noch nie gehört hat und die im Nachhinein als Erklärung für beobachtetes, damals unverstandenes Verhalten anderer dienen könnten. Sie könnten aber auch, sofern sie bekannt sind, dazu beitragen, dass Teamwork und sogar das gesamte soziale Leben in Zukunft noch besser gelingen.

Rebellieren für den Wandel: die 8 Regeln des totalen Stillstandes von Prof. Dr. Peter Kruse

In einem legendärem Vortrag skizzierte Peter Kruse 8 Regeln des totalen Stillstands. Ihm zufolge wurden die Regeln entwickelt, um Managern und Führungskräften dabei zu helfen, Bereiche mit potenziellem Widerstand gegen Veränderungen zu erkennen und Menschen auf strukturierte Weise durch den Veränderungsprozess zu führen.

Struktur schlägt Heldentum - Eine Buchrezension

Ein neuer Ratgeber für gestresste Unternehmerinnen und Unternehmer ist erschienen. Bietet er wirklich nützliche Antworten auf ein bekanntes Problem? Ich denke, ja. 

Microsoft Teams: Die neuen Besprechungsnotizen - Loop-Komponenten

  Haben Sie in letzter Zeit in einer Teams-Besprechung die Notizen geöffnet? Dort sind inzwischen die Loop-Komponenten hinterlegt. Die sind zwar etwas nützlicher als das, was zuvor zur Verfügung stand. Trotzdem ist noch Luft nach oben. Und es gibt sogar einige ernstzunehmende Stolperfallen. Hier ein erster, kritischer Blick auf das was Sie damit tun können. Und auch darauf, was Sie besser sein lassen.

Wer redet eigentlich mit wem? Network Relationship Patterns macht Beziehungen im Team sichtbar

Jedes Unternehmen hat ein Organigramm. Und fast jedes Organigramm lügt: nicht absichtlich, aber es zeigt nur, wer wem formal berichtet, nicht wer mit wem tatsächlich arbeitet. Ein Projektleiter wundert sich, warum eine Entscheidung drei Wochen braucht, obwohl laut Organigramm nur zwei Abteilungen beteiligt sind. Der Grund liegt selten im Chart selbst, sondern in einem informellen Beziehungsnetz, das dort nicht auftaucht.